Groß Düngen

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Auf diesem Wege möchten wir uns schonmal recht herzlich bedanken für die vielen, vielen
- „Sandsack-Besorger und -Verleger“
- „Wasserwegpumper“
- „Hochgeschwindigkeits-Sperrmüll-Entsorger“
- „Schlepp- und Aufräum-Unterstützer“
- „Essenlieferanten“ und „Griller“
- „Reparateure jeglichen technischen Gerätes“
- und alle jetzt unabsichtlich vergessenen (hier war so viel los!)
Ohne Euch wäre es noch viiiiiel Schlimmer geworden …

Danke Danke Danke

Wie schnell ging das…

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Aktuelle Hochwasserlage 27.7.2017

„In Groß Düngen ist die als Überschwemmungsgebiet ausgewiesene Fläche mit Wasser überströmt.“

Quelle: https://www.landkreishildesheim.de/Quicknavigation/Startseite/-Landkreis-Hochwasser-Aktuelle-Lage.php?object=tx,1905.2.1&ModID=7&FID=1905.2748.1&NavID=1905.1&La=1

Katastrophenschutz LK Hildesheim

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Leserbrief an die HAZ

(30.7.2017)
„Es werden immer mehr Dämme aufgemacht“
so eine private WhatsApp Nachricht.

Gegen 9 Uhr am Mittwoch dem 26. 7. wurde auch in Heinde ein Damm geöffnet um die Felder zu fluten. Ohne jede Vorwarnung um 9.50 Uhr schossen die Wassermassen in den Ort Groß Düngen am Bahnübergang Heinder Straße. Um 10 Uhr waren Untergeschosse bis auf die Höhe von 1,37 Metern geflutet, und die Wohnungen und Geschäfte ohne Keller bis Kniehöhe mit Schlammwasser gefüllt. Die Flut setzte sich kaskadenartig durch Straßen, Gärten und Häuser fort bis das gesamte Alte Dorf unterhalb der B 243, auch ZAH und FTZ. Strom, Telefon und Internet fiel aus.

Bis Donnerstag Mittag haben wir, obwohl das Wasser immer noch in den Ort strömte keine FFW, Katastrophenschutz oder irgendjemanden hier gesehen oder gehört, der uns sagen konnte oder wollte, ob wir evakuiert werden oder ob Hilfe von irgendeiner Stelle kommt. Wir fühlten uns im Stich gelassen. Erst auf Initiative unseres Ortsbürgermeisters fand eine Infoveranstaltung im Oberdorf statt. Dort bekamen wir endlich Infos, die wir auch an die übrigen Anwohner weitergeben konnten.

Man begann nun als erstes mit der FFW Freden in der Wiesenstraße damit, dass Wasser aus den Ort zu pumpen. Diese Feuerwehrleute wurden dankbar von den Anwohnern empfangen. Sie gingen von Haus zu Haus und fragten wo sie helfen konnten. „TOP Verpflegung und Unterstützung der Anwohner“ so eine Aussage der FFW Freden ZUG 3. Sie haben sich sehr wohl gefühlt.

In der Bahnhofsallee rückte am Donnerstag am späten Abend eine Hundertschaft (300 Leute) des Kreises Harburg an. Wir hätten sie alle in den Arm nehmen können, so haben wir uns über die Hilfe gefreut. Frühmorgens um ½ 4 Uhr waren sie an der Kreuzung Bahnhofsallee/Heinder Straße angekommen. Mit viel Kompetenz haben sie die Pumparbeiten koordiniert. Sie wurden mit Kaffee (Strom aus dem FFWagen) Keksen und später belegten Brötchen verwöhnt. Diese FFW Leute haben auf ihrer Homepage (FFW Hanstedt) ein nochmaliges Dankeschön für die nette Betreuung und Bewirtung -vermerkt mit Fotos von der Kaffee- und Brötchenbar auf der Mauer – vermerkt. . Als sie unsere Katastrophe sahen, verstanden sie nicht, warum sie nicht früher gerufen wurden, statt uns zwei Tage ohne Aktion im Wasser stehen zu lassen. Aber dann hätte man es vielleicht als Katastrophe werten müssen? Die nachrückenden Feuerwehren aus Gronau und Duingen wurden sogar mit selbstgebackenen Pizzas der Anwohner versorgt.

Alle FFWfrauen bzw. FFWmänner die hier in Groß Düngen im Einsatz waren haben nur Unterstützung und Dank von uns bekommen und das auch so empfunden. Sie waren in dieser Katastrophe unsere Helfer in der NOT und wurden auch so behandelt.

Aloysia Bonnke
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